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S0-Bus
Der S0-Bus ist die Anschlußleitung für ISDN-Geräte.
Es dürfen max. zwölf ISDN-Steckdosen mit bis zu acht angeschlossenen
Endgeräten an einen Basisanschluß angeschlossen werden.
S0-Schnittstelle
Standard-Schnittstelle im ISDN-Netz für Telefone, Fernkopierer,
etc.
S12
Digital gesteuertes Wähl- und Vermittlungssystem, das unter
der Führung der Firma Alcatel entwickelt wurde.
S2M-Schnittstelle
ISDN-TK-Anlagenanschluß für mittlere bis große
TK-Anlagen. Physikalische Schnittstelle des Primärmultiplexanschlusses
zur Anschaltung entsprechender TK-Anlagen. Es werden 30 B-Kanäle
und 1 D-Kanal bereit gestellt.
Sammelrufnummer
Bei einer Sammelrufnummer sind mehrere Telefone unter einer Rufnummer
zu einer so genannten Sammelrufgruppe zusammengefaßt. Wir
diese Rufnummer angerufen, so klingeln alle Telefone, die dieser
Sammelrufnummer zugeordnet sind.
Schicht
Bei der Datenübertragung wird mit so genannten Schichtemodellen
gearbeitet, um bestimmte Zustände der Steuerung der Kommunikation
zu beschreiben. Im ISDN wird mit dem OSI-Referenzmodell (7 Schichten)
gearbeitet. Schicht 1dient zur physikalischen Übertragung,
Schicht 2 stellt die Sicherungsinformationen für die gesicherte
Übertragung der Schicht 3 bereit. Schicht 3 sorgt für
die Übertragung von Informationen zum kompletten Aufbau, Betrieb
und Abbau der Verbindung.
Schlüssellänge
Die Schlüssellänge gibt an, wie viele Zeichen ein Schlüssel
bei Verschlüsselungsverfahren besitzt. Generell gilt: Desto
länger der Schlüssel ist, desto sicherer ist die Verschlüsselung.
Schnittstelle
Standardisierte Aus-/Eingänge für die Kommunikation zwischen
mehreren Geräten.
SCSI
(Small Computer System Interface)
Standardisierte Datenübertragungsschnittstelle zwischen Computer
und Peripheriegeräte (z. B. Anschluss von Festplatte, Diskettenlaufwerke,
CD-Brenner, etc.).
Semiaktive
ISDN-Karte
ISDN-Karte mit eingschränkter Rechenleistung, die den PC teilweise
entlastet.
Seniorenschaltung
siehe automatische Wahl
Serial
Port
Ein- und Ausgabeanschluß für Endgeräte mit serieller
Schnittstelle. Die Daten werden bitweise übertragen. Daher
ist die serielle Datenübertragung gegenüber der parallelen
Datenübertragung langsamer, da diese byteweise die Daten überträgt.
Service
Provider
Diensteanbieter. Sie kaufen entsprechend Airtime oder Leitungskapazitäten
von einem Netzbetreiber und vermarkten diese an den Endkunden.
SET
(Secure Electronic Transaction)
Das SET-Protokoll ist ein Datenübertragungsverfahren für
besonders gesicherte Transaktionen. Es wird überwiegend im
Online-Zahlungsverkehr verwendet und dient zur Sicherung von Zahlungen
per Kreditkarte und anderer Bankdaten bei der Verwendung im Internet.
Setup
(Telekommunikation)
In der Kommunikationstechnik wird der Aufbau einer Verbindung zwischen
zwei Teilnehmern als Setup bezeichnet. Diese Meldung wird von der
Vermittlungsstelle zum Endgerät oder vom Endgerät an die
Vermittlungsstelle gesendet, um einen Verbindungswunsch zu signalisieren.
SHA
/ SHA-1
Secure Hash Algorhytm One. SHA wurde von der NSA (National Security
Agency) in Zusammenarbeit mit NIST (National Institute of Standards
and Technology) entwickelt und besitzt eine Verschlüsselung
von 160bit Tiefe.
Shareware
Shareware ist eine Software, die zunächst frei zugänglich
ist. Nach einer gewissen Zeit muss man sich für den endgültigen
Gebrauch entsprechend registrieren lassen bzw. ein Entgeld entrichten.
Short
Message Service
siehe Kurzmitteilungen
Signalisierung
Informationen, die das Netz bzw. mobile Endgerät benötigt,
um Kommunikationsverbindungen auf- bzw. abzubauen. An Mobilfunkendgeräten
wird die Signalstärke meist am Display angezeigt.
Signaturgesetz
Das Signaturgesetz (SigG)ist die rechtliche Grundlage zur digitalen
Signatur in Deutschland. Es regelt den Rahmen für eine sichere
und rechtsverbindliche Unterschrift in der elektronischen Kommunikation.
Mit der digitalen Signatur können Nachrichten vertraulich und
unverändert versendet werden und der Absender einer Nachricht
überprüft werden.
SIM
(Subscriber Identity Module) / SIM-Karte
Auf der SIM-Karte werden Kundendaten und Sicherheitsinformationen
gespeichert sowie Adressen und Telefonnummern. Kann auch in anderen
Mobiltelefonen genutzt werden. Auch die Telefonnummer des Handys
wird von der SIM bestimmt. Bei Prepaid-Bundles werden die Mobilfunktelefone
sehr oft auf eine bestimmte SIM-Karte programmiert, damit sie nur
in Verbindung mit dieser betrieben werden können (SIM-Locked).
SIM-LOCK
Unter SIM-LOCK versteht man, dass ein Mobilfunkendgerät auf
eine spezielle SIM-Karte fest programmiert wird und nur mit dieser
funktioniert.
SIM-Toolkit
Intelligente SIM-Karten, mit denen bestimmte Zusatzanwendungen möglich
sind (z. B. Onlinebanking, etc.).
Singleband
Singleband bedeutet, dass ein mobiles Endgerät nur auf einem
Frequenzband arbeiten kann.
Site
Kurzform für Web Site. Häufig werden Seite und Site verwechselt.
Eine Site ist die komplette Darstellung eines Anbieters in Form
einer oder mehrerer Seiten.
Skript
Kleines Programm, dass notwendige Eingaben automatisch erledigt
( z. B. Einwahl in den T-Online-Knoten ).
SLIP
Abkürzung für Serial Line Internet Protocol. Ein Protokoll
für DFÜ-Netzwerkverbin-dungen. SLIP erkennt keine Übertragungsfehler
und kann sie somit auch nicht korrigieren.
Smart
Card
"Intelligente Karte". Speicherkarten mit eigenem Prozessorchip,
damit Daten direkt auf der Karte verarbeitet werden können.
Smartphone
Als Smartphone bezeichnet man ein Mobilfunktelefon, welches zusätzlich
Organizerfunktionen bzw. PDA-Funktionen integriert hat.
SMS
(Smart Messaging Service bzw. Short Message Service)
siehe Kurzmitteilungen
SMTP
/ POP 3
E-Mail-Protokolle
Snap-On-Modem
Ein Modem, welches die Kommunikation zwischen Palm und Mobilfunktelefon
herstellt und somit den Internetzugang über den Palm ermöglicht.
Software
In den Bereichen EDV und Telekommunikation der Oberbegriff für
Computerprogramme und -dateien, Programme für TK-Anlage und
Endgeräte.
SOHO
Small Office Home Office
Begriff aus der Produktvermarktung, der Endgeräte und Systeme
für die Anwendungen in kleinen Büros oder Heimbüros
bezeichnet.
Softmodem
Eine Software, die Modemfunktionen übernimmt.
SPAM
SPAM kann zwei verschiedene Bedeutungen besitzen:
- Artikel, der einzeln oder als Massenpost in zahlreiche Newsgroups
versendet wird
- Sammelbegriff für unerwünschte E-Mails
Spoofing
Attacks
Vortäuschung einer anderen Identität. Es wird eine gefälschte
Absenderadresse in das TCP/IP-Protokoll gebracht.
Sprachabdruck
Auswertung einer Sprachprobe an Stelle eines Passworts (z. B. Kennwortabfrage
bei der Unifed-Messaging-Systemen).
Speicherung
von Gesprächsdatensätzen
Manche ISDN-TK-Anlagen können nach jedem Gespräch einen
Gesprächsdatensatz erstellen, der zu einem angeschlossenen
Drucker oder PC übermittelt werden kann.
Sperren
Bei der Telekommunikation können verschiedene Sperrfunktionen
(z.B. internationale Gespräche) eingerichtet werden. Die Sperren
können entweder über den Anschluß oder über
die Endgeräte gesteuert werden.
Spontane
Amtsholung
siehe automatische Amtsholung
Sprechzeit
Als Sprechzeit wird eine Zeitspanne bei einem Endgerät bezeichnet,
mit der ununterbrochen gesprochen wird. Sie ist abhängig vom
Endgerät, der Umgebung und des Netzes.
SSL
(Secure Socket Layer)
Ein offener und weltweit verbreiteter Standard für gesicherte
Datenübertragung im Internet der Firma Netscape Communications,
insbesondere zur Kommunikation von WWW-Browsern mit WWW-Servern.
Mit Hilfe von SSL soll der unberechtigte Zugriff auf sicherheitsrelevante
Informationen verhindert werden. Durch die Anhängung von "s"
an http (https:....) wird dem Browser signalisiert, dass ein Zertifikat
zur Autenzisierung und Verschlüsselung angefordert werden muss.
Dieser Schlüssel wird mit einer Prüfsumme zurück
gesendet. Anschliessend wird das Ergebnis vom Browser geprüft
und bei positivem Ergebnis die sichere Verbindung angezeigt (Internet
Explorer: geschlossenes Bügelschloss, Netscape Navigator/Communicator:
Schlüssel). Erst dann werden die Daten verschlüsselt übertragen.
Stand-by-Zeit
Maximale Bereitschaftszeit eines Mobiltelefons ohne Gesprächsführung.
Standleitung
Permament zur Verfügung stehende Kommunikationsleitung, bei
der kein Verbindungsauf- oder abbau erfolgt.
Steckplatz
Ein fest definierter Platz auf einer Platine zur Aufnahme von weiteren
Platinen (i. d. R. Erweiterungen).
Steuerkanal
Der Steuerkanal bei ISDN ist der D-Kanal. Er überträgt
die Steuerungs- und Verwaltungsinformationen der Verbindungen.
Steganographie
Verschlüsselungsverfahren, bei dem die eigentlichen Nachrichten
in anderen Versteckt werden, damit die Kommunikation für unberechtigte
nicht ersichtlich ist. Es ist ein entprechendes Programm bzw. Tool
zur Decodierung notwendig.
STM
(Synchronous Transfer Mode)
Standardisierte Methode zur Übertragung einer Gruppe von Daten,
die durch einen Takt zusammengefasst und gemeinsam gesendet werden.
Für STM muss zunächst eine Verbindung zwischen Sender
und Empfänger aufgebaut werden, welche dann nur von diesen
beiden genutzt wird. Somit gehen wertvolle Kapazitäten verloren
(siehe auch ATM).
Stromversorgung
Die Versorgung des Endgerätes mit der nötigen Energie,
damit der Betrieb gewährleistet ist.
Stummschaltung
Bei ankommenden Anrufen und während des Telefonates schalten
moderne Autotelefone das Radio aus.
Stylus
Kleiner Stift bei Palm-Organizern zur Text- bzw. Dateneingabe.
Subadressierung
Dieses Merkmal ermöglicht bei einer ISDN-Verbindung schon während
des Verbindungsaufbaues zusätzliche Informationen (z. B. Paßwortübermittlung
oder Anwendungsprozeduren) vom Anrufer zum Angerufenen zu übertragen.
SuperPIN
siehe PUK
Surfen
Surfen im Internet bedeutet das Herumstreifen ohne klar umrissenes
Ziel.
SWAP
Shared Wirelass Access Protocol
Systemtelefon
Ein ISDN-Endgerät, auf dem sichtbar ist, welche Leitungen bzw.
Teilnehmer gerade belegt sind.
Symmetrische
Verschlüsselung
Verschlüsselung, bei dem beide Partner das gleiche tun. Dies
bedeutet, Sender und Empfänger verwenden den selben Schlüssel.
Synchronisation
Austausch und Abgleich von Daten (z. B. von Palm und PC).
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