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Y
1. Bezeichnet man auch als Y-Signal. Abk. des Signals der Luminanz in Videodatenströmen.

2. Eine Kurzform des Übertragungsverfahren (Y-Modem).

Y-Band
bezeichnet den Frequenzbereich von 1,605 bis 3,8 MHz. Wird für Funktelegrafie genutzt.

Y-Modem
Wird kurz auch mit Y benannt. Ein Dateiübertragungsprotokoll für einen Filetransfer mit ( siehe Modem). Es wurde von Chuck Forsberg (Omen Technologie) entwickelt, wobei er sich am Protokoll (siehe) X-Modem orientierte. Der Unterschied zum X-Modem liegt darin, das die Dateinamen mit übertragen werden. Die Blocklänge schwankt zwischen max. 1 024 Byte oder 128 Byte und wird automatisch an die Leistungsquallität angepasst.

Eine weitere Möglichkeit, bei der vor der Übertragung von Nutzdaten ein extra Block mit Namen, Größen und Einstellungsdaten der zu übertragenden Dateien gesendet wird, nennt man Y-Modem Batch. Es ermöglicht eine bequeme Übertragung mehrerer Dateien innerhalb einer Sitzung ohne ein erneutes Aufrufen des Y-Modem.

YUV
Bezeichnet die Abkürzung von in Europa gebräuchlichen Videosignalen durch Luminanz (Helligkeitssignal, Y; prinzipiell ein Grauton) sowie zwei Signale für die Farbinormation, die Chrominanz (Farbsignal, U und V).

Bei YUV wird der Effekt genutzt, dass das menschliche Auge viel unempfindlicher auf Farbunterschiede als auf Helligkeitsänderungen reagiert. Deshalb werden Farbinformationen in geminderter Auflösung im Vergleich zur Helligkeitsinformation übertragen. Statt der Farbbilddarstellung bei RGB braucht YUV ca. 30% weniger Bandbreite bei ähnlicher Bildquallität. YUV-Signale ergeben sich aus den RGB-Signalen. Im professionellen Bereich (Videoproduktionen, TV-Studios) hat sich dieser Standart durchgesetzt (SECAM).